Klaus Joslowski
Klaus Joslowski
Lebt seinen Glauben.
Packt mit Freude an.
Diakonie-Sammler
Naturliebhaber lebt Glauben und gibt Nächstenliebe.
Die Kirche in Gevelsberg-Silschede steht nicht nur auf dem höchsten Punkt im Dorf. Wenn man sich dem Ort von außerhalb nähert, schiebt sich als erstes der Kirchturm in den Blick. Dafür hat der Vater des heute 59jährigen Klaus Joslowski seinem Sohn bereits vor Jahrzehnten die Augen geöffnet – und so haben Kirche und Diakonie bereits das junge Herz des Sohnes erobert.
Der hat seither als Betriebsprüfer, Marketing- und Vertriebsleiter viel von der Welt gesehen, doch wenn er von einer Reise zurück kommt und von weitem die Kirchturmspitze sieht, fühlt er sich zu Hause.
Christen sollten „Flagge zeigen“, findet er. Das bedeutet für ihn: Nächstenliebe weiter geben, Glauben leben, nicht predigen. Also packt er an. Zunächst engagierte er sich als Jugendpresbyter. Im Jahr 1993 hat er sich – auf Bitten des Pfarrers – zum Presbyter wählen lassen. Dieses Leitungsamt hat Klaus Joslowski bis heute inne. Seit er im Ruhestand ist, kümmert er sich als Diakoniepresbyter um die Sammlungen. Und um Besuchsdienst und die Seniorenfeiern in der Gemeinde. Helfen macht ihm Freude. Und auch: Impulse geben zu können, seinen Glauben vorzuleben und zu zeigen, wie einfach man anderen helfen kann.
Als leitendes Mitglied seiner Gemeinde versteht er sich dennoch als „Gleicher unter Gleichen“. Die Sammlungen sind ihm eine „Herzensangelegenheit“. Mit den Sammlerinnen und Sammlern bespricht er stets das aktuelle Thema, damit alle wissen, worum es geht und zielgerichtet um Spenden bitten können. Wenn er selbst mit der Sammelbüchse unterwegs ist, freut sich Klaus Joslowski, dass viele Menschen spenden, ohne nach dem Sammlungsziel zu fragen. Das zeigt, wie anerkannt die Sammlungen sind. Und dass die Menschen ihm vertrauen.
„Über den Weg der Sammlungen erreichen wir die Menschen in der Gemeinde“, sagt er. Kontakte innerhalb der Gemeinde herzustellen und zu pflegen, vor allem, „das Gefühl anzusprechen“, kommt in unserer schnelllebigen Zeit oft zu kurz, findet er. In Gesprächen erfährt er, „wo der Schuh drückt“, wo es „klemmt“. Dort setzt er sich ein. „Wenn ich etwas tue, dann mache ich das richtig.“ So macht er es auch in seinem Garten: Seit 1975 ernährt sich seine Familie mit Gemüse aus dem eigenen Garten. Das ist nicht nur gesund – bei der Gartenarbeit kann man der Natur nah sein. Und das liegt Klaus Joslowski ebenso am Herzen wie die Sammlungen.
Klaus Joslowski: Lebt seinen Glauben und praktiziert Nächstenliebe.
Foto: Privat